GruppenfotoUPDATE: Ab sofort sind für Vereinsmitglieder die Bilder von der Jugendfahrt verfügbar

„Eine rote Sonne geht auf. Heute machen wir Aachen unsicher“- vielleicht war das der Gedanke Einiger an dem Morgen dieses 5.Oktobers. Die Jugend des RSG Dürens hatte sich zur allerersten Jugendfahrt am Dürener Bahnhof versammelt! In den Aachener Kletterwald sollte es gehen, mit anschließendem Erkunden der Kaiserstadt auf eigener Faust und einem Essen in dem „All-You-Can-Eat“ Restaurant „NuCo“ um den Tag ausklingen zu lassen.

Alle haben sich pünktlich um 9 Uhr am Gleis 1 getroffen, alle wirkten motiviert und freuten sich auf einen schönen Tag mit dem eigenen Verein in der Kaiserstadt Aachen. Betreut wurde die aus 13 Personen bestehende Gruppe von Timo Franke, Michael Niestroj und Esther Simons. Zunächst begann der Tag eher kurios: Wir hatten das Gleis gewechselt und haben gerade beim Anfahren unseres Zuges gesehen, dass wir doch am falschen Gleis standen und zurück mussten. Jetzt war laufen angesagt! Naja, zumindest waren jetzt alle wach… In Aachen angekommen haben wir uns auf dem Weg zu unserer Bushaltestelle gemacht, von wo aus wir mit dem Bus zum Kletterwald gefahren sind.

Dort angekommen warteten die Betreuer schon auf uns. Wir haben alle Wertsachen in einer Tasche gesammelt und uns anschließend die Klettergürtel abgeholt. Nun folgte die erste Sicherheitseinweisung mit anschließendem Probeparcours, um sich „warmzuklettern“. Einige aus der Gruppe hatten bereits Erfahrung in diesem Gebiet, doch Andere haben an diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes Neuland auf den Bäumen betreten (und sich folglich auch auf die eher leichteren Parcours gestürzt). Der Wald stand uns nun bis 14 Uhr zur Verfügung. Die Gruppe teilte sich schnell in kleinere Gruppen auf, die sich an jeweils unterschiedlichen Parcours versuchten. Im Laufe der Zeit rückten die schweren Parcours für die meisten ins Blickfeld, einige haben sich sogar auf den schwierigsten Parcours, „Parcours 12“, gewagt. Man hatte nicht den Eindruck, dass es einigen langweilig geworden war. Hatte man eine Herausforderung gemeistert, so wurde sich auf die Nächste gestürzt. Der Spaßfaktor war sehr groß und auch die Einsteiger scheinen sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut geschlagen zu haben. Dann gegen 14:00 Uhr war es Zeit die Gürtel abzulegen und aufzubrechen. Es musste eine Planänderung her, da das Klettern bei einigen bereits den Hunger geweckt hatte. Wir haben es geschafft, unsere Reservierung im „NuCo“, die für 18:00 Uhr gesetzt war, auf 17:00 Uhr vorzuverlegen. Aber zuerst stand ja die Rückfahrt ins Aachener Zentrum auf dem Programm. Auch diese Reise haben wir mit dem Bus bewältigt. In Aachen angekommen, hatten wir bis 16:30 Uhr freie Verfügung. Hier gab es nun verschiedene Interessen. Während zwei Gruppen die Stadt unsicher gemacht haben, hat sich eine Gruppe in ein Café gesetzt um die erste Halbzeit des Borussenderbys in der Bundesliga mitzuverfolgen. Am Rande sei den Dortmundern in unserer Gruppe natürlich Trost gespendet. Die freie Zeit neigte sich langsam dem Ende zu und wir haben uns zur besagten Zeit an unserem vorher abgemachten Treffpunkt am Elisenbrunnen getroffen.

Von dort aus sind wir zu Fuß bis zum „NuCo“ gegangen. Nach anfänglicher Wartezeit konnten wir dann endlich die Tische belagern. Sofort wurde überall nach den Speisekarten gegriffen und geplant, was man in jedem Falle essen wolle. Während die Einen von allen Gerichtssorten probierten, haben sich die Anderen  ausschließlich mit Nudeln und Pizzen zufrieden gegeben. Aber ob es nun Spaghetti oder Salamipizzen waren, das „All-you-can-eat“ scheinen alle wirklich wörtlich genommen zu haben! Als schließlich alle Mägen gefüllt waren, war es auch schon Zeit, das Restaurant zu verlassen. Wir haben den Bus zurück zum Bahnhof genommen, wo der Zug zurück nach Düren bereits auf uns wartete. Auf der Rückfahrt haben dann bereits einige gedöst, die anderen haben sich mit einem in Aachen gekauften Rätselspiel beschäftigt, sogar im Zug wurde es nicht langweilig. In Düren haben wir uns dann schließlich aufgelöst und die sind Heimreise angetreten.

Es war der Tag der ersten Jugendfahrt des RSG Düren, das Echo der Fahrt schien sehr positiv gewesen zu sein. Es wurde viel gelacht und nie war es irgendwie langweilig.

Der Tag hat einfach Lust auf mehr gemacht!